|
Steve Baker Der gebürtige Londoner Steve Baker fing 1969 an, Mundharmonika zu spielen, und ist, ohne es vorerst zu ahnen, zum Profi geworden als er dort 1975 einer verrückten Straßenband namens HAVE MERCY beitrat. Im Jahr darauf kam die Band zum ersten Mal nach Deutschland, wo ihre rohe und mitreißende Mischung aus Country Blues, Jugband-Musik und R & B für Furore in der damals keimenden Blues-Szene sorgte. Steve wohnt heute noch in der Nähe von Hamburg, und lebt seitdem als einer der wenigen Voll-Profi-Spieler seines Instruments in Europa. Heute ist er mit Sicherheit der Nr. 1 Blues Harp-Spieler der deutschen Szene und einer der führenden Exponenten dieses Instruments weltweit. Unter Harp-Fans ist er international sowohl für seine hochgelobten Fachbücher bekannt. Dadurch avancierte er zur Leitfigur für zahlreiche Nachwuchsspieler. |
Seit Anfang der 80er Jahre ist Steve zu einem gefragten Studiomusiker geworden. Sein unverwechselbarer Sound ist auf Produktionen von so unterschiedlichen
Künstlern wie PE WERNER, UDO LINDENBERG, CURT CRESS, HANNES WADER oder TRUCK STOP
sowie diversen anderen Rock-Pop-,Country-,Filmmusik- und Jingle-Produktionen zu hören. Steve hat auch bei mehreren CD-Aufnahmen von führenden deutschen Blues-Acts mitgewirkt, zuletzt bei der 1997 veröffentlichten "Best of ..." Album der Blues Company (Inakustik). |
|
Live hat Steve Baker mit verschiedenen Blues-Künstlern
gespielt, darunter ex-Beatle TONY SHERIDAN, VINCE WEBER, ALEXIS KORNER, LOUISIANA RED
und KATIE WEBSTER. |
Für Mundharmonika-Fans ist Steve`s Harp-Spiel sofort erkennbar. Über die Jahre hat er einen unverwechselbaren, eigenen Sound entwickelt. Sein abwechslungsreicher und phantasievoller Stil zieht Inspiration nicht nur von denklassischen Blues-Harp Spielern in der Vergangenheit, sondern auch von anderen Instrumentalisten wie z.B. Gitarristen und Saxophonisten. Obwohl sein eigenwilliges Spiel technisch ausgereift und mit einer seltenen Intensität geladen ist, verkommt die Technik nie zum Selbstzweck, sondern wird gezielt eingesetzt, um das jeweilige Stück zu unterstützen. In seinem Spiel verbindet Steve Baker Respekt für die Blues-Tradition mit dem inneren Zwang, eine eigene Aussage zu finden. |
|
Ohne Zweifel gehört er zu der kleinen Gruppe von modernen
Harp-Spielern, die man heute als "Erneuerer" des Instruments bezeichnen kann. Diese Zusammenarbeit mündete in regelmäßigen
Workshop-Tourneen; zudem hat er für Hohner eigene erfolgreiche Modelle entwickelt.
Sein 1990 veröffentlichtes Buch THE HARP HANDBOOK wurde von Kritikern und Spielern
als das beste bisher erschienene Werk über die diatonische Harp gewertet (im weltweiten
Vertrieb von Music Sales). Steve ist auch als Journalist tätig, und schreibt regelmäßig
für Fachblatt |
|