COLIN WILKIE

zählt zu jener Generation von Musikern, die es noch versteht,
solo und nur von einer Gitarre begleitet, aufzutreten und ein Publikum für einen Abend lang glänzend zu unterhalten.

Wie er dies tut, sollte patentiert werden: mit seinem von schwäbischem und britischem Akzent gefärbten deutsch kündigt Colin Wilkie seine Lieder an.

Oft genug werden daraus Kurzgeschichten, die als Paradebeispiel für britischen Humor gelten dürften und zu wahren kabarettistischen "Kunststückchen" gelingen.



Songwriter nennt sich Colin Wilkie, und das aus gutem Grund,
denn er bringt fast ausschließlich seine eigenen Lieder zu Gehör.
Nur gegen Ende seines Programmes schmuggelt sich manchmal eine Ballade wie "Whisky in the jar"
unter die Zugaben, die Colin Wilkie’s Sympathie für die Wegelagerer vergangener Jahrhunderte dokumentiert.

Viele seiner Lieder finden sich auch im Repertoire von Kollegen wie:
The McCalmans, Werner Lämmerhirt, Peter Ratzenbeck, oder auch Tony Ireland wieder.
Seine literarischen Qualitäten wissen selbst Künstler wie Pe Werner oder Konstantin Wecker zu schätzen,
die ihre deutschen Texte von Colin Wilkie’s aus dem Englischen übersetzen bzw. übertragen lassen.

Colin Wilkie war Wegbereiter für viele Künstler.
Ob in London für verschiedene britische Songwriter, ob auf den Burg Waldeck Festivals für die damals jungen deutschen Liedermacher
Hannes Wader, Reinhard Mey etc.
oder im Rahmen seiner Radiosendung "Colin’s Folk Club",
die er 7 Jahre lang im österreichischen Rundfunk präsentierte.
Auch heute noch moderiert Colin Wilkie mit viel Spaß verschiedene Festivals
wie z.B. das Folkfestival in Hallein.

Colin Wilkie bringt das Publikum schnell auf seine Seite.
Wer den sympathischen Briten kennt, den wundert das nicht.
Britischer Humor ist ansteckend wie eine Grippewelle, aber wesentlich angenehmer.
Ganz gleich, ob man der englischen Sprache mächtig ist oder nicht.

Hier geht es zu seiner Homepage:

http://www.colinwilkie.de/

Gekonnt bezieht Colin Wilkie seine Zuhörerschaft in sein Programm mit ein.
Und wer zu Beginn des Abends den einen oder anderen Refrain nur leise mitsummt,
lernt sie spätestens gegen Ende des Abends als begeistertes "Chormitglied" kennen.